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Das "Ei-Modell" von Assagioli stellt die Ganzheit des Bewusstseins dar und ist die Landkarte, in der sich die personale und transpersonale Psychosynthese bewegt. 

Das tiefere Unbewusste (1) ist ein Produkt unserer evolutionsbedingten Stammesgeschichte. In ihm lagern unsere Triebe und alle naturhaften Bedürfnisse und Impulse. Neben diesem kollektiven Anteil enthält es aber auch alles, was wir im Laufe unserer individuellen Lebensgeschichte vergessen oder verdrängt haben. Wenn diese unterdrückten Energien Schwierigkeiten erzeugen, werden sie im Laufe des Psychosynthese-Prozesses erkundet.

Die Ebene es mittleren Unbewussten (2) umfasst unsere Kenntnisse, Fähigkeiten und emotionalen Empfindungen, die gezielt in das Bewusstseinsfeld (4) gerufen werden können. Im Mittelpunkt des Bewusstsseinsfeldes steht das Ich oder Personale Selbst (5).

Darüber liegt der Bereich des höheren Unbewussten (3). Ihm entspringen unsere Intuition, Inspirationen und unsere kreativen Fähigkeiten. Es ist das Reservoir für künstlerische, philosophische und wissenschaftliche Schöpfungen. Die Erforschung des höheren Unbewussten gehört zu den schönsten und befriedigsten Aufgaben des Menschen.

Der Prozess des Erwachens des menschlichen Bewusstseins führt nach und nach zum Gewahrwerden des Höheren (Transpersonalen) Selbst (6) - die akzeptierende, liebende Kraft, die alle Anteil eint und die man auch als den "Geist des Universums" bezeichnen könnte. Die Impulse des Höheren Selbst werden durch das personale Selbst verwirklicht. Dies wird durch die gestrichelte, senkrechte Linie im Ei angedeutet.

Unser Bewusstsein und unsere Psyche sind im Sinne von C.G. Jung in das Meer des kollektiven Unbewussten (7) eingebettet. Sie enthalten kulturelle Tradierungen ebenso wie das evolutionsbiologische Erbe in Form von archetypischen Präformierungen.

Assagioli betont ausdrücklich, dass die Begriffe unteres und höheres Unbewusstes keine Bewertungen enthalten. Sie weisen lediglich darauf hin, dass das untere Unbewusste entwicklungsgeschichtlich viel älter ist als das höhere Unbewusste. Im Übrigen gibt es im Psychosynthese-Ei keine klaren Grenzen zwischen den verschiedenen Bereichen. Vielmehr sind die Übergänge fließend und die einzelnen Bereiche stehen in Wechselwirkung miteinander.